Fiŝoj en antikva Egiptujo: Malsamoj inter versioj

[[Dosiero:Maler der Grabkammer des Menna 003.jpg|eta|dekstra|Bildo de du [[tilapio]]j kaptitaj per lanco, tombo de Menna, murpentraĵo, ĉirkaŭ [[1422 a.K.|1422]]-[[1411 a.K.]]]]
 
* [[Mugiledo]]j. Plej ofte estis ili, kiuj troviĝas sur murbildoj. Ankoraŭ nun ili estas inter la plej multe kaptitaj nilfiŝoj. Oni emis ilin ĉefe pro la malmola, bongusta fiŝaĵo kaj estis kaptitaj per tirretoj. Frajo estis salita, presita kaj sekigita kaj tiel prilaborita al altvalora produkto simila al [[Kaviaro|kaviaro]].<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 62-66</ref>
* [[Mugiledo]]j.
* [[Perkoformaj|Perkoj]] estis la dua plej ofte prezentita fiŝordo, kaj inter ili ĉefe [[ciklideoj]] kaj la ĝis 60 cm longa [[nilciklideo]]. Tiun ĉi oni kaptis ĉefe en la delto kaj en la regiono de Fayum, pri kio atestas granda nombro de fiŝostoj. La egiptoj ŝajne sciis, ke nilciklideoj estas faŭkokovantoj, ĉar la nilciklideo estis simbolo de [[fekundeco]] kaj [[Rejno|reenkarniĝo]]. Ankaŭ la kovzorgo de la ciklideo de Zille estis rimarkita de la egiptoj kaj prezentita bilde. La fiŝo formas kuglon el la [[frajo]], kiun li metas en kaveton aŭ fiksas al ŝtono. Nuntempe perkoj estas la plej gravaj fiŝoj el la nilo kaj reprezentas 70 % de la tuta fiŝkaptado. Oni ne konas la antikvajn fiŝkaptadkvantojn, sed oni povas supozi, ke la nombro de fiŝoj kaptitaj estis granda kaj ke perkoj estis grava nutraĵfonto ankaŭ en antikva Egiptujo. Apartan rolon ludis la [[nila perko]] (en la [[antikva egipta lingvo]]: ''Aha''), kiun oni kaptis ĉefe en la rapide fluanta kaj oksigenriĉa supera Nilo. Tiuj rabfiŝoj povis atingi longecon de du metroj kaj pezi 175 kilogramojn. En iuj regionoj de Egiptujo oni adoris ilin kulte kaj ili estis oferofiŝoj por la dioj. En post epoko ili estis ofte [[Mumiigo|mumiigitaj]] kaj kiel ekzemple en [[Esna]] enĉerkitaj entombigitaj en grandaj [[nekropolo|fiŝnekropoloj]].<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 66-69</ref>
 
* [[Siluriformaj|Silouroj]] ekzistis en multaj diversaj specioj kaj havis altan ekonomian signifon. La akveca, malpli bongusta fiŝaĵo estis malpli ŝatata, tiel supozeblas ke silurojn manĝis ĉefe malriĉuloj.
 
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SieBesonders wurdenweit amverbreitet häufigstenwaren aufdie Wandbildern dargestelltFliederbartwelse. AuchSie heutehaben zählenstarke sieRücken- nochund zuBrustflossenstachel, denan wichtigstendenen FangfischenGiftdrüsen im Nilsitzen. SieDiese wurdenkonnten vorzu allemschwer wegenheilenden ihresVerletzungen festenführen, undweshalb wohlschmeckendendie FleischesStachel geschätztvon undden mitFischern [[Zugnetz]]ensofort befischt.nach Derdem [[Rogen]]Fangen wurdeabgebrochen durchwurden. SalzenSelten vorkommend, Pressenaber undebenfalls Trocknenbejagt zuwurde einemder [[kaviarZitterwels]]ähnlichen,. Ihm kam in der altägyptischen rechtMedizin wertvolleneine Produktbedeutende verarbeitetRolle zu.<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 62-6669f.</ref>
* [[Barschartige|Barschfische]] wurden am zweithäufigsten dargestellt. Dabei sind vor allem [[Buntbarsch]]e und der eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichende [[Nilbuntbarsch]] abgebildet. Letzterer wurde hauptsächlich im Delta und im Fayum bejagt, was Funde einer großen Menge von Gräten belegen. Dass Nilbuntbarsche [[Maulbrüter]] sind, war den Ägyptern offenbar bekannt, galt ihnen der Nilbuntbarsch doch als [[Symbol]] für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Auch die Brutpflege von [[Zilles Buntbarsch]] wurde von den Ägyptern wahrgenommen und von ihnen bildlich festgehalten. Demnach formt der Fisch aus dem Laich eine Kugel, die er in einer Grube ablegt oder an einem Stein befestigt. Heute sind Barsche die wichtigsten Speisefische aus dem Nil und machen mehr als 70 % des Fanges aus. Die altägyptischen Zahlen sind naturgemäß nicht bekannt, doch ist davon auszugehen, dass die Fangzahlen sehr hoch und Barsche auch im Alten Ägypten wichtige Speisefische waren. Eine besondere Rolle spielte der [[Nilbarsch]] ([[Altägyptische Sprache|altägyptisch]] ''Aha''), der vor allem am schnell fließenden und sauerstoffreichen oberen Nil gefangen wurde. Die Raubfische konnten bis zu zwei Meter lang und 175 Kilogramm schwer werden. In manchen Gegenden Ägyptens wurden sie [[kult]]isch verehrt und waren Opferfische für die Götter. In der Spätzeit wurden sie häufig [[Mumifizierung|mumifiziert]] und beispielsweise in [[Esna]] in Särgen in großen Fisch[[nekropole]]n bestattet.<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 66-69</ref>
* [[Welsartige|Welse]] kamen in vielen verschiedenen Arten vor und waren von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Das wässrige, weniger gut schmeckende Fleisch war jedoch weniger beliebt, weshalb anzunehmen ist, dass Welse eher von ärmeren Bevölkerungsschichten gegessen wurden. Besonders weit verbreitet waren die Fliederbartwelse. Sie haben starke Rücken- und Brustflossenstachel, an denen Giftdrüsen sitzen. Diese konnten zu schwer heilenden Verletzungen führen, weshalb die Stachel von den Fischern sofort nach dem Fangen abgebrochen wurden. Selten vorkommend, aber ebenfalls bejagt wurde der [[Zitterwels]]. Ihm kam in der altägyptischen Medizin eine bedeutende Rolle zu.<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 69f.</ref>
* [[Nilhecht]]e wurden vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern gefangen. Die Art ''[[Mormyrus kannume]]'' wurde ''Oxyrhynchos'' genannt und an mehreren Orten göttlich verehrt. Das Fleisch der Nilhechte ist einerseits von weniger guter Qualität, andererseits sehr fetthaltig.<ref>Dietrich Sahrhage: ''Fischfang und Fischkult im alten Ägypten'', von Zabern, Mainz 1998, S. 71</ref>
[[Datei:Maler der Grabkammer des Menna 009.jpg|miniatur|links|Darstellung von Nilbuntbarschen in der Grabkammer des Menna, Wandbild um 1422-1411 v. Chr.]]
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